Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität AHS e.V.
Hilfetelefon

 06 41 / 77 347

 

"Schock-Anrufer belästigt Frauen" meldet die Lokalzeitung. Drei Jahre lang hat er immer wieder Frauen bedroht, damit sie am Telefon seinen "sexuellen Handlungen" behilflich waren. Jetzt hat ihn die Polizei geschnappt. Alle Frauen freuen sich, bloß ich nicht. Warum hat er keine Hilfe gesucht und gefunden? Sexuelle Sonderwünsche lassen sich nicht "wegmachen". Aber jede sexuelle Abweichung läßt sich durch a) psychologische Aufklärung und b) Verhaltenstraining in gesetzlich erlaubte Spielformen umwandeln.

 

Melden Sie sich, wenn Sie befürchten, durch Ihren sexuellen Sonderwunsch

straffällig zu werden
oder Ihre Partnerin zu verlieren
krank zu werden, oder auszubrennen

 

Selbstverständlich kann auch die Partnerin, Familienangehörige oder Freunde anrufen!

 

Am Telefon der AHS stehe ich (weiblich) für ein erstes Beratungsgespräch zur Verfügung.

 

Daraus kann sich ein Briefwechsel über Ihr Problem oder die Suche nach einem Psychologen / einer Psychologin / einer Selbsthilfegruppe in Ihrer Nähe ergeben. Meine Erfahrung läßt mich sehr gut unterscheiden, ob Sie wirklich Rat suchen oder nur mit Ihrer Sexualität angeben wollen. Ich befinde mich aus gutem Grund NICHT bei der Postadresse der AHS (vorbeikommen hat also gar keinen Zweck). Ich bin normalerweise täglich 14-17 und 20-23 Uhr anrufbar. Als unbezahlte Helferin bin ich jedoch nicht zur Anwesenheit verpflichtet. Also nicht böse sein, wenn Sie es zweimal versuchen müssen. Die AHS finanziert sich durch Spenden (zurzeit jedoch noch nicht als gemeinnützig anerkannt). Ein Beispiel für ein Problem (Namen wurden geändert) finden Sie unter dem Link AMPUTIERTENFETISCHISMUS.